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Die Schoko ist immer noch ein Ort für
Kontakte und Kommunikation unter Frauen und für Frauen.
Frauen jeden Alters, unterschiedlicher Befähigungen, jeglicher
Herkunft oder sexuellen Orientierung sind in der Schoko willkommen.
Die Finanzierung des Zentrums wird nur teilweise über öffentliche
Gelder gedeckt.
Eine fördernde Mitfrauschaft
ist schon ab 2,50 € pro Monat möglich. Auch einmalige
Spenden sind jederzeit willkommen.
Wenn du beitreten willst, schreibe uns eine E-Mail.
Mitfrauenantrag hier zum Downloaden [pdf-Datei]
Hier sind die Bereiche und Angebote auf einen
Blick - schau doch mal rein:
Das
türkische Bad "Hamam" mit finnischer
Sauna, der Ort für Kommunikation und Körperpflege, wo
frau sich entspannen und verwöhnen lassen kann.
Die
Tischlereiwerkstatt, wo frau sich
unter Anleitung am offenen Nachmittag selbst Möbel bauen und
ihre Fähigkeiten in Holzverarbeitungskursen erweitern kann.
Die
Sportetage für Selbstverteidigungskurse,
Fitnesstraining und Gymnastik.
Der Treffpunkt, Bildung und Beratung für Frauen und Mädchen aus der Türkei und anderen Ländern, wo Deutschkurse,
Nachhilfeunterricht, Mädchen- und Sozialarbeit in umfassendem
Rahmen angeboten werden.
Die
Tanzetage, wo frau Kurse in Paartanz,
Kreistanz oder modernem Tanz (z.B.Butoh und Ausdruckstanz) belegen
oder Körperarbeit, Yoga und Tai-Chi üben kann.
Der
Bildungsbereich, mit Seminaren
und Veranstaltungen zur feministischen, politischen Bildung.
Die
Beratungsangebote: Sozial- und Rechtsberatung.
Der Kinderladen "Schokoschnute", für Kinder von 1-6 Jahren.
Projektgeschichte
Bis 1968 wurde das 2000 qm große Gebäude,
das sich über zwei Kreuzberger Hinterhöfe erstreckt als
Schokoladenfabrik genutzt. Danach stand es jahrelang leer und war
dem Verfall preisgegeben.
Im Herbst 1980 entdeckten Frauen aus der
feministischen und autonomen Szene die leerstehenden Fabrikgebäude
der ehemaligen Schokoladenfabrik "Greiser und Dobritz" im Sanierungsgebiet
Mariannenstraße/ Naunynstraße. Zu diesem Zeitpunkt waren
die baulich noch gut erhaltenen Gebäude nach der geltenden
Planungsgrundlage vom Abriß bedroht bzw. als Umsetzwohnungen
vorgesehen.
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Im Winter desselben Jahres bildete sich
eine Initiativgruppe von interessierten Frauen, die konkrete
Vorstellungen von einem Frauenstadtteilzentrum in der ehemaligen
Schokoladenfabrik entwickelten.
1981 wurde das Gebäude besetzt
und anschließend mit viel Engagement von Frauen aus
der Frauenbewegung, mit neuen Konzepten der Stadterneuerung
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80er
Jahre: "Die Ruine als Filmkulisse"
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und mit finanzieller Unterstützung durch
öffentliche Stellen, Stiftungen und Privatpersonen in ein Frauenstadtteilzentrum
umgebaut.
Ein Großteil der Bau- und Ausbauarbeiten
wurde von Frauen gemacht. Im Herbst wurde der Verein "Frauenstadtteilzentrum
Kreuzberg e.V." gegründet. Anliegen des Vereins war es, die
theoretischen Ansätze der Frauenbewegung praktisch umzusetzen
und einen Ort für die Interessen der im Stadtteil lebenden
deutschen und türkischen Frauen zu schaffen.
Während der Jahre des Auf-und Ausbaus
wurde die "Ruine" sehr vielseitig von Künstlerinnen und unterschiedlichsten
Arbeitsgruppen genutzt. Die Schoko war ein Ort der Kommunikation,
Kreativität und politischen Diskussionen. Es war eine Zeit
der Entwicklung und ständigen Veränderung.

Bau des Ökodaches |
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1986 waren die Bauarbeiten beendet.
Mit der Fertigstellung des Gebäudes etablierten sich
nach und nach die noch heute bestehenden Teilbereiche des
Frauenzentrums. 1988 wurde das Hamam eröffnet.
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In den letzten Jahren hat sich die Schoko
von einem Stadtteilzentrum hin zu einem bezirksübergreifenden
Frauenzentrum entwickelt.
Zur Zeit arbeiten ca. 20 Frauen in der Schokofabrik.
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