Feministische Bildung
in der Schokofabrik
seit 1986
 

      IKF Postkartenaktion 1995
 

Das Ziel der Bildungsarbeit der Schokofabrik ist es, Frauen aller Altersstufen zu den Themen Politik und Kultur anzusprechen mit dem Schwerpunkt Gleichstellung von Frauen.

Wir wollen grundlegendes Wissen vermitteln, das die Alltagsbewältigung unterstützt und befähigt, gesellschaftliche Zusammenhänge besser zu verstehen. Differenzen unter Frauen werden sichtbar gemacht, um Gemeinsamkeiten entwickeln zu können.

Wir orientieren uns dabei an den Bedürfnissen der Nutzerinnen des Gesamtprojekts Schokoladenfabrik.

Des weiteren bietet die Schokofabrik Raum und Unterstützung für Aktivitäten von Frauen für ihre Rechte und gegen frauenfeindliche Angriffe auf ihre Rechte.




Bildungsprogramm – I. Halbjahr 2009

Donnerstag
03. Sept 2009,
19.00 Uhr
 

 

Schnitte: Feminismus in Istanbul
1984-2000 in Bildern

Vortrag von Yelda Özcan

Yelda Özcan lebte bis 2001 in der Türkei und war dort in verschiedenen Projekten der Frauenbewegung aktiv, z.B. Frauenhaus Mor Catı“ („Lila Dach“), Frauen-Kongress, Kampagne Lila Nadel gegen sexuelle Belästigung, Kampagne für das Recht auf Erwerbsarbeit unabhängig vom Einverständnis des Ehemannes, Frauen in Schwarz“ gegen Gewalt in türkischen Gefängnissen.

Ort: Treffpunkt l Mariannenstraße 6 l III Etage
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Freitags,
ab 04. Sept 2009
16.30 Uhr

 

Lust auf Kunst
mit der diplomierten Kunstlehrerin und Malerin Nouria Khadeeva
Malerei, Zeichnen, Aquarell für Anfängerinnen und Fortgeschrittene.
Die Teilnahme ist kostenfrei, Material ist mitzubringen.

Ort: Seminarraum l Naunynstraße 72
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Donnerstag
17. Sept. 2009
19.30 Uhr

 

Der Schoko-Talk zur Bundestagswahl
mit Vertreterinnen der Parteien
Frauen, nutzt eure Stimme!

Ute Kätzel, Journalistin und Autorinin

Noch zehn Tage bis zur Bundestagswahl. Im Zentrum des Wahlkampfs stehen die Themen Wirtschaftskrise, Steuern, Auslandseinsätze der Bundeswehr und Klimaschutz. Wir fragen nach bei den Parteien: Was habt ihr vor in den nächsten vier Jahren? Wie wollt ihr das Land durch die Krise führen, welchen Rang gebt ihr Themen wie Gleichberechtigung und Gleichstellung aller? Was tut ihr, damit nicht weiterhin die „Armen“ die Zeche für die „Reichen“ zahlen, die Frauen nicht zugunsten der Männer immer ärmer werden?

Ort: Cafe "Marianne" l Mariannenstr. 6

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Samstag
19. Sept 2009,
11.00 - 18.00 Uhr

 

36 Ladies - Schreib deine eigene Geschichte

Ute Kätzel, Journalistin und Autorinin

Lebensgeschichten und Biografien von Frauen sind wichtig als Spiegel dieser Gesellschaft. Wenn wir unser eigenes Leben, unsere eigenen Erfahrungen und unsere eigenen Geschichten ernst nehmen wollen, sollten wir sie aufschreiben. Denn niemand sonst wird es für uns tun.

Die Schoko lädt ein zu einer offenen Schreibgruppe. Unter Anleitung werden die Methoden des kreativen Schreibens auf den eigenen Prozess übertragen. Die entstandenen Texte werden vorgelesen und besprochen. Geplant ist, eine Auswahl von Texten zu veröffentlichen.

Weitere Termine: 24.9., 8.10., 22.10., 3.11. 19.11. 3.12.09,
jeweils 19.00 – 21.00 Uhr

Ort: Seminarraum l Naunynstraße 72

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Dienstag
22. Sept 2009,
19.00 Uhr

 

Die Ritterinnen
Film von Barbara Teufel, 2003, 96 min

Sie sind sieben. Links, radikal, anarchistisch. Sie haben eine Vision und wollen die Revolution. Sie wollen alles ohne Männer machen und wohnen in einer Kreuzberger Fabrik, die Ritterhof heißt. Sie sind „Die Ritterinnen“
.

Ort: Seminarraum l Naunynstraße 72

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Freitag
02. Okt. 2009,
16.00 Uhr

Wo war eigentlich die Mauer zwischen Mitte und Kreuzberg?
Führung mit Renate Witt

Wir erinnern an besondere Ereignisse an diesem Mauerabschnitt, an die dort Erschossenen, an einen Sprengstoffanschlag und vieles mehr. Wir würden uns freuen, wenn Kreuzbergerinnen und Einwohnerinnen aus Mitte dazukämen, um ihre persönlichen Erinnerungen einzubringen. Renate Witt lebte bis 1980 im Friedrichshain und ab dann in Kreuzberg.

Treppunkt: Mariannenstraße 6 l Hof

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Donnerstag
15. Okt. 2009,
18.00 Uhr

Sexistische AIDS-Aufklärung?!
Vortrag von Yelda Özcan

Wie sollte AIDS-Aufklärung für Jugendliche aussehen? Reicht es, Mädchen mit türkischem Migrationshintergrund auf die Ehe vorzubereiten, während ihre Brüder und ihre deutschen Freundinnen ermutigt werden, ihre Sexualität zu entdecken?

.
.Ort: Treffpunkt l Mariannenstr. 6 l III. Etage

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Mittwoch
18. Nov. 2009,
18.30 Uhr

Abortion Democracy – Poland / South Africa

Film von Sarah Diehl, 2008
Englisch und Polnisch mit englischen Untertiteln

In den 1990er Jahren wurden Abtreibungen in Polen fast in jedem Fall unter Strafe gestellt. In Südafrika wurde das Abtreibungsrecht zur selben Zeit stark liberalisiert. Südafrikanische Frauen haben jedoch nicht automatisch Zugang zu sichereren Abtreibun¬gen als Polinnen. Ein Film über reproduktive Rechte und Gesund¬heit, über die Stellung von Frauen in ihren Gesellschaften und was das eine mit dem anderen zu tun hat. Sarah Diehl wird anwesend sein.


Ort: Seminarraum l Naunynstraße 72

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Dienstag
24. Nov. 2009,
19.00 Uhr
Filmvorführung
Iss Zucker und sprich süß
Ein Film von Sigrid Dethloff und Renate Bernhard

Sie sind in Deutschland geboren oder hier aufgewachsen. Doch wen sie heiraten, bestimmen ihre Eltern. Viele Immigrantenfamilien halten auch nach jahrzehntelangem Leben in Deutschland an den Traditionen ihrer Heimat fest.

Renate Bernhard, eine der beiden Filmemacherinnen, wird anwesend sein.

Ort: Treffpunkt l Mariannenstr. 6 l III. Etage
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Donnerstag
26. Nov. 2009,
19.00 Uhr
Filmvorführung
Hibos Lied
Ein Film von Sigrid Dethloff und Renate Bernhard

Eine Dokumentation über die seelischen und körperlichen Nöte, mit denen viele Frauen nach der Genitalverstümmelung leben müssen. Eine Ausstellung mit Bildern nigerianischer Künstlerinnen und Künstler, die gegen die Praxis anmalen. All dies eingebettet in ein Lied der somalischen Sängerin Hibo, die nicht mehr für ihre Tochter tun konnte, als ein Lied für sie zu schreiben – für sie und für die 150 Millionen Opfer der weiblichen Genitalverstümmelung weltweit.

Renate Bernhard, eine der beiden Filmemacherinnen,
wird anwesend sein.

Ort: Treffpunkt l Mariannenstr. 6 l III. Etage
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Dienstag
24. Nov. 2009,
19.00 Uhr

Polenta oder Milchkaffee
Lesung
Ruža Kanitz

Der Roman schildert die emotionale Situation einer Frau zwischen zwei Welten, Berlin und Kroatien. Rückblickend versucht sie, die Bedeutung ihrer Kindheit und Jugend in der kroatischen Heimat zu verstehen.
Ruža Kanitz wurde 1961 in Kroatien geboren und lebt seit 1982 in Berlin. 2006 gab sie die Anthologie ‘Die fremde Nachbarin’ heraus. Sie ist verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn.

Ort: Seminarraum l Naunynstraße 72

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